An alle Ferienkinder aus Niedersachsen: Lernt die andere Seite eures Harzes kennen
Der Harz gehört euch, zumindest zur Hälfte. Goslar, Bad Harzburg, Clausthal-Zellerfeld, Braunlage, St. Andreasberg: Der Westharz ist niedersächsisch, und viele Kinder aus Göttingen, Northeim oder Braunschweig waren dort schon dutzendfach wandern. Genau deshalb lohnt sich unser Camp für euch. Denn Stolberg im Harz liegt auf der anderen Seite, im Süd- und Ostharz, und der ist ein anderes Gebirge: kein Oberharzer Wasserregal, sondern Gipskarst mit Erdfällen und Höhlen, dazu Fachwerkstädtchen, Burgen und mit dem Kyffhäuser gleich hinter der Landesgrenze der Berg, in dem Kaiser Barbarossa schlafen soll.
Warum sich das Camp für niedersächsische Familien lohnt
Bekanntes Gebirge, unbekannte Seite. Wer den Harz vom Familienwochenende kennt, kennt meist den Brocken, die Okertalsperre und den Rammelsberg. Bei uns geht es in die Gipskarstlandschaft im Süden, zum Josephskreuz und in die Barbarossahöhle. Und zwar mit der eigenen Gruppe statt hinter den Eltern her – das ist der eigentliche Unterschied.
Kurze Anreise aus dem Süden des Landes. Über die A7 und die A38 seid ihr aus dem Raum Göttingen in etwa einer Stunde da, aus Braunschweig und Hildesheim in gut anderthalb. Kein Reisetag: Ihr fahrt nach dem Frühstück los, bringt euer Kind entspannt ins Camp – und am Nachmittag beginnt schon das Abenteuer.
Für den Nordwesten: ein echter Landschaftswechsel. Wer in Ostfriesland, im Emsland oder rund um Oldenburg aufwächst, kennt Marsch, Moor und Geest. Der Harz steigt am Nordrand innerhalb weniger Kilometer von rund 150 auf 1141 Meter an, ohne Vorgebirge, ohne Übergang. Diese Insellage macht ihn zur eigenen Klimazone. Für Kinder aus dem Flachland ist das eine Woche in einer Landschaft, die sie von zu Hause schlicht nicht kennen. Die Fahrt dauert dann zwar drei Stunden – aber eben nur einmal hin und einmal zurück.
Unabhängiger freier Träger der Jugendhilfe. Der Kinderland Jerichower Land e.V. organisiert seit über 30 Jahren betreute Ferienlager für Kinder von 7 bis 14 Jahren. Als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe, politisch, wirtschaftlich und konfessionell unabhängig. Hinter dem Camp steht kein Reiseveranstalter, sondern ein gemeinnütziger Verein.
Die Ferientermine in Niedersachsen 2027 und was das für euch bedeutet
Halbjahresferien Niedersachsen 2027: 01.02. – 02.02.2027
Sommerferien Niedersachsen 2027: 08.07. – 18.08.2027
Im Sommer passen zwei Durchgänge. Durchgang 1 (01.08. – 07.08.) und Durchgang 2 (08.08. – 14.08.) liegen vollständig in den niedersächsischen Sommerferien. Ihr habt also die Wahl zwischen zwei Wochen.
Das Winter Camp passt dieses Jahr nicht. Niedersachsen hat keine Winterferien, sondern nach den Halbjahreszeugnissen nur zwei freie Tage (01. und 02.02.2027). Unser Winter Camp läuft vom 31.01. bis 06.02.2027 und reicht damit weit in die Schulwoche hinein.
Unsere Camps für eure Ferien
Anfahrt – so kommt ihr aus Niedersachsen zu uns nach Stolberg
Der Harz gehört zum Teil zu Niedersachsen, unser Camp liegt auf der anderen, östlichen Seite in Stolberg im Südharz. Aus dem Süden Niedersachsens seid ihr in unter einer Stunde da, aus dem Raum Hannover und Braunschweig in gut zwei. Wer von der Küste kommt, sollte einen halben Reisetag einplanen.
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Auerberg 1
06536 Südharz
Anfahrtszeiten mit dem Auto
Braunschweig sind rund 130 km und etwa 1:45 Stunden über A 36, B 81 und B 242.
Celle liegt 200 km entfernt, rund 2:20 Stunden über A 7, B 243 und A 38.
Cuxhaven erreicht ihr in etwa 3:40 Stunden – 350 km über A 27, A 7 und B 243.
Delmenhorst sind 300 km und rund 3:10 Stunden über A 1, A 27, A 7 und B 243.
Emden liegt 400 km entfernt, etwa 4:10 Stunden über A 31, A 28, A 1, A 7 und B 243.
Göttingen ist mit 85 km und rund einer Stunde über die A 38 die kürzeste Anfahrt in ganz Niedersachsen.
Goslar sind 90 km und etwa 1:30 Stunden quer über den Harz – über B 241, B 4 und B 242 durch Braunlage und Hasselfelde.
Hameln erreicht ihr in rund 2:20 Stunden – 190 km über B 1, A 7 und B 243.
Hannover liegt 185 km entfernt, etwa 2:15 Stunden über A 7, B 243 und A 38.
Hildesheim sind 145 km und rund 1:50 Stunden über A 7, B 243 und A 38.
Lüneburg erreicht ihr in etwa 2:55 Stunden – 270 km über A 39, A 7 und B 243.
Northeim liegt 75 km entfernt, rund eine Stunde über B 243 und A 38.
Oldenburg sind 330 km und etwa 3:30 Stunden über A 29, A 1, A 27, A 7 und B 243.
Osnabrück erreicht ihr in rund 3:05 Stunden – 290 km über A 30, A 2, A 7 und B 243.
Osterode am Harz ist mit 60 km und knapp einer Stunde über B 243 und A 38 direkt vor der Haustür.
Salzgitter sind 120 km und etwa 1:30 Stunden über A 7, B 243 und A 38.
Stade liegt 320 km entfernt, rund 3:25 Stunden über A 26, A 1, A 7 und B 243.
Wilhelmshaven sind 360 km und etwa 3:50 Stunden über A 29, A 1, A 27, A 7 und B 243.
Wolfsburg erreicht ihr in gut zwei Stunden – 165 km über A 39, A 36, B 81 und B 242.
Für die meisten führt der Weg über Nordhausen: Von dort geht es ein kurzes Stück auf die A 38 Richtung Halle, Abfahrt Berga, dann über die B 85 und L 231 durch Rottleberode nach Stolberg. Wer aus dem Raum Braunschweig oder Goslar kommt, fährt landschaftlich schöner mitten durch den Harz über die B 242.
Anreise mit Bus und Bahn
Der nächste Bahnhof ist Berga-Kelbra an der Strecke Halle–Kassel, rund 10 km vom Camp entfernt. Von dort bringt euch die Landesbuslinie 450 der Verkehrsgesellschaft Südharz über Rottleberode und Uftrungen direkt nach Stolberg. Der Bus fährt etwa alle zwei Stunden, Bahntickets gelten auch im Bus. Nach Stolberg selbst fährt kein Zug mehr – der Personenverkehr auf der Thyratalbahn wurde 2011 eingestellt.
Aus Südniedersachsen ist die Bahn eine echte Alternative zum Auto: Ab Göttingen fahrt ihr über Herzberg nach Nordhausen und von dort weiter Richtung Halle bis Berga-Kelbra. Inklusive Bus seid ihr in rund zweieinhalb Stunden da.
Aus dem Raum Hannover und Braunschweig geht es am schnellsten über Göttingen und Nordhausen. Gesamtfahrzeit: etwa drei bis dreieinhalb Stunden.
Von der Küste fahrt ihr über Hannover und Göttingen. Ab Bremen, Oldenburg oder Emden solltet ihr fünf bis sechs Stunden einplanen und früh losfahren.
Die komplette Strecke lässt sich mit dem Deutschlandticket fahren, wenn ihr auf den ICE verzichtet und Regionalzüge nehmt – Bahn und Bus 450 sind darin enthalten.
Alle Zeitangaben sind Richtwerte ohne Baustellen und Ferienverkehr. Prüft eure Verbindung am Reisetag bitte kurz bei INSA (insa.de) oder in der DB-App.
Zuschuss über das Bildungs- und Teilhabepaket
Wer Grundsicherung, Wohngeld, Kinderzuschlag, Sozialhilfe oder Asylbewerberleistungen bezieht, kann die Campwoche über das Bildungs- und Teilhabepaket bezuschussen lassen. Den Antrag nehmen je nach Leistung das Jobcenter, euer Landkreis, die kreisfreie Stadt oder die Region Hannover entgegen. Welche Stelle für euch gilt, steht in der BMAS-Übersicht für Niedersachsen. Die Teilnahmebestätigung dafür stellen wir nach der Anmeldung aus.
→ Alle Zuschüsse im Überblick: So finanziert ihr das Ferienlager
Gipskarst statt Oberharz: Was euer Kind bei uns erwartet
Bei uns lernen Kinder, sich mit Karte, Kompass und GPS im Gelände zurechtzufinden und das brauchen sie gleich beim Aufstieg zum Josephskreuz, dem höchsten Aussichtspunkt der Region. Wer weiß, unterwegs kann dabei auch schon mal ein Schatz gefunden werden.
Ein ganzer Tag gehört dem Kyffhäuser und dem Abstieg in die Barbarossahöhle – eine Anhydrit-Höhle, wie es sie im Westharz nicht gibt.
Gebaut wird auch, und zwar auf dem Wasser: Gemeinsam entsteht ein Floß, das bei einer Floßfahrt seine Stabilität unter Beweis stellen muss. Wenn es heiß wird, springen alle in den campeigenen Pool. Abends gibt es Stockbrot am Lagerfeuer, Sommerkino mit Popcorn und Zuckerwatte und für alle, die sich trauen, eine Nacht unter freiem Himmel.
Betreut wird eure Tochter oder euer Sohn dabei von ausgebildeten Jugendgruppenleiter*innen mit Juleica oder ähnlicher Qualifikation. Viele davon waren selbst früher Teilnehmer*innen unserer Camps.